Es schmerzt mich...


Das Bedürfnis, dich sehen zu wollen.
Das Bedürfnis, mit dir reden zu wollen.
Doch dann die Gewissheit, dass dies im Augenblick falsch wäre.
Zu viel würden wir dadurch zerstören...

 

Es schmerzt mich.
Es schmerzt mich, dich leiden zu sehen.
Zu sehen, wie du in diesem Zwiespalt gefangen bist.
Warum musste es so weit kommen?!

 

Ich versuche tröstende Worte zu finden.
Worte, die dir zeigen sollen, dass ich mit dir fühle.
Worte, die zeigen, dass ich für dich da bin, wenn du es wünschst.

 

Ich rede dir deine Einfälle aus, auch wenn ich ihnen nur zu gerne nachkommen würde.
Aber willst du wirklich das letzte Stück Vertrauen dafür opfern?
Ich bringe dich zur Vernunft und doch schmerzt es mich.
Mich schmerzt die Erkenntnis, dass unsere Freundschaft in der Heimlichkeit lebt...
Doch ich versuche, dich trotz allem zum Lächeln zu bringen, auch wenn ich weiss, dass es deine Augen nicht wirklich erreichen wird.

 

Ich vermisse unsere anfängliche Ungezwungenheit, als alles noch gut war.
Und was ist es jetzt?!
Ein Versteckspiel...
Hast du dies eigentlich schon bemerkt?!

 

Es schmerzt mich.
Es schmerzt dich.
Aber haben wir denn eine andere Wahl?
Ich weiss es nicht.

 

Aber ich werde hoffen, dass sich alles zum Guten wenden wird.
Diese Zeit geht wieder vorbei, glaube mit mir zusammen daran...
Und wenn du doch zweifeln solltest, ich bin für dich da.
Denn ich denke an dich... mein Freund.

 

 

März 2006

Kommentar schreiben

Kommentare: 0